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August 23 2010
August 01 2010
July 10 2010
Hitze in der Stadt
Bei siedenden Temperaturen tagsüber sitzt der Berliner entweder zuhause, sucht den nächsten Park auf – oder erkundet wie ich nach langer Zeit mal Teile des Zentrums der Stadt. Auffallend sind bei vielen Grünflächen viele junge Bäume denen (angeblich?) kranke oder alte Bäume weichen mussten. Das Ergebnis ist nicht gerade schattenspendend wie am Invalidenpark, aber der installierte, recht interessant anzusehende Springbrunnen rettet den Gesamteindruck. In einer besseren Umgebung angesiedelt ist dagegen die Teich-Fontäne im Volkspark Friedrichshain. Nachdem der Teich nach Winter und Frühling regelrecht verwahrlost war, eine üble Brühe, hat er sich nun regeneriert. Desweiteren noch aufgefallen auf dem Spaziergang war ein recht interessantes Gebäude in der Hessischen Straße das ganz entfernt an den Einsteinturm in Potsdam erinnert sowie – bei Abendlicht besonders hübsch anzusehen – das Bodemuseum auf der Museumsinsel.
June 16 2010
Gratis und gut: Konzerte im Café Hilde
Das Cafè Hilde (Ecke Prenzlauer Allee / Metzer Str.) zeichnet sich dadurch aus, dass es praktisch allwöchentlich Gratis-Kulturveranstaltungen anbietet. Die Bandbreite reicht von Lesungen über Filmabende bis hin zu Konzerten. Gerade hier ist die Auswahl zuverlässig gut. So gab es zum Beispiel vorhin ein exquisites Konzert zweier irischer Singer/Songwriter. Zum einen Seanin, den wir mal vor Jahren auf der Brücke bei der Museumsinsel spielten hörten – und dessen Album wir gleich an Ort und Stelle kauften – und zum anderen Ken Burke, der vor kurzem sein neues Album “Middle Child Syndrome” veröffentlicht hat. Beide Berlin-basierten Sänger gaben ihr Bestes vor toll mitgehendem Publikum. Über die nächsten Events kann man sich auf der Homepage des Cafès informieren.
May 13 2010
Rare event
As a trance fan in Berlin I have hardly any possibility to enjoy this kind of music in the local Clubs. Berlin – even whole Germany – seems to be heavily dominated by Minimal and Electro when it comes to Electronic Dance Music while in a lot of other countries like Great Britain, Poland and whole Scandinavia Trance is much more appreciated.
The more delighted I was when an event “Euphonic meets Anjunabeats” was announced. The lineup: Jaytech (Anjunabeats, British Trance label), Kyau & Albert (Euphonic, German Trance label), Above & Beyond (Anjunabeats), Ronsky Speed (Euphonic), Stoneface & Terminal (Euphonic). All of the sets were fantastic. The international audience including fans from Poland and The Netherlands in the crowded Kesselhaus at Prenzlauer Berg enjoyed this event that went from 10.30 pm – 7 am. I was already expecting a very good set from Above & Beyond and I was not disappointed. So far I didn’t really like Mashups but the ones that were played yesterday (for instance On a good day / Metropolis) I really liked and they seemed to be especially well received by the rest of audience. Other good tracks like the new single “Thing called love” and “Black is the new yellow” as a mashup with “No one on earth” need to be mentioned as well.
The people that stayed until the end were rewarded by experiencing a fantastic set by Stoneface & Terminal. I admit that I haven’t really noticed much of their work so far but I was heavily impressed by their intelligent, thriving productions being presented on that evening. Here is a short excerpt from Above & Beyond’s set, if anybody knows this tracks please message me.
February 06 2010
Solidarität unbekannt
Das ungekrönte Thema Nr.1 in den Berliner Medien ist zur Zeit die Lage auf den Gehwegen der Stadt. Aufgrund der dramatischen Situation – pures Glatteis auf einem Großteil davon – ist es vor allem in letzter Zeit zu einer horrend ansteigende Zahl von Stürzen und damit verbundenen Brüchen gekommen. Alte oder gehbehinderte Menschen kommen teilweise schon seit Wochen nicht mehr vor die Tür um sich mit Notwendigem zu versorgen, Geschäftsinhaber klagen über immense Umsatzrückgänge. Was bleibt ist häufig nur – da wo es vom geringen Verkehr her geht – der Weg über die säuberlich geräumten Straßen.
Mir fehlt bei der ganzen Diskussion darüber der Aspekt der fehlenden Mitmenschlichkeit und Solidarität. Dass ein großer Teil der privaten Räumdienste sich das Geld in die Tasche gesteckt hat und nun überfordert ist, wenn es um die eigentliche Arbeit geht ist seit langen bekannt.
Da wäre es doch mal angesagt, als Hauseigentümer, Geschäftsinhaber oder auch Mieter selbst vor die Tür zu gehen und zumindest die eigenen paar Meter zu räumen? Wenn ein jeder dies tun würde hätte Berlin in Nulllkommanichts große Teile der Gehwege vom Eis befreit. Gelegenheit dies ohne viel Stress selbst zu tun gab es schon mehrere, denn schon ein paar Mal hatte leichtes Tauwetter eingesetzt, der Matsch hätte leicht beiseite geräumt werden können. Aber stattdessen geschieht praktisch nichts. Wenn es denn so etwas wie Kieze und Nachbarschaften gibt, in denen Leute miteinander etwas verändern und sich helfen wollen – hierbei herrscht komplettes Versagen.
So werden wir also auch weiterhin noch lange darauf warten, dass sich die Situation auf den Gehwegen ändert, denn das Wetter bleibt genauso stur.
January 16 2010
Warum in die Ferne schweifen
Der erste Ansturm der Rodler auf den Volkspark Friedrichshain nach dem mehr oder minder großen Schneefällen der vergangenen Woche ist abgeebt. Mittlerweile hatte man das Gefühl sowohl von der Geräuschkulisse her als auch visuell sei der Ballermann nun auch im Zentrum von Berlin angekommen. Dies war wohl unter anderem das Produkt einer großen PR-Aktion seitens der Medien, denn man konnte den Park sowohl in den Zeitungen als auch im Fernsehen bewundern.
Nun gibt es immer weniger Schnee auf dem man noch rodeln kann, da alles von den Schlitten regelrecht wegplaniert worden ist und der Fußgänger traut sich wieder am Weg entlang des Hügels vorbeizulaufen, ohne hinter den nächsten Baum zu hechten, wenn mal wieder jemand mit Riesengeschwindigkeit heruntergeschliddert kommt. Einige Skiläufer nutzen die eingetretene Ruhe im Park offensichtlich. Man sieht sie sowohl im Bereich der Rodelhügel als auch im ovalen Rund des Park vermehrt mit ihren Langlauf-Skiern entlang gleiten. Wozu in die Alpen, wenn es direkt vor der Haustür so eine gute Gelegenheit gibt, diesen alpinen Sport auszuüben.
December 30 2009
Rutschpartie
Ich wundere mich doch manchmal, mit welcher Gleichgültigkeit und Geduld der Berliner den widrigen, winterlichen Verhältnissen auf den Gehwegen begegnet, Nach den ersten nennenswerten Schneefällen in dieser Saisons kratzt es offensichtlich niemanden, dass fast nirgendwo geräumt ist und die Gehwege in Kürze zu eisbahnartigen Gebilden verkommen. Mit fröhlicher Miene sieht man sie dahertrapsern und schlittern und so mancher scheint das Ganze als eine Art Sport anzusehen.
Dabei ist das Weiterkommen gerade hier in Prenzlauer Berg, wo es viele unebene Wege mit Steigungen und Gefällen gibt und die Ausfahrten für die Autos mit ihren Kopfsteinpflastern häufig superglatt sind, besonders schwierig. Auch viele Geschäfte und Cafés sind offensichtlich der Meinung, wenn nicht geräumt werde, könne der Kunde ja eventuell gleich in den Laden reingeschliddert kommen.
Während meines Aufenthaltes im Berliner Zentrum bekam ich eine Information von der BVG. Dort meint man anscheinend, eine Warnspruch an den Haltestellen auf den Displays a la “Passen Sie auf, es ist glatt bei uns” ersetze das Räumen zumindest der wichtigsten Haltestellen. Nur so ist es wohl zu erklären, dass zum Beispiel bei den Haltestellen am Alexanderplatz nur ein paar Steinchen alle paar Meter die Eisfläche auflockern.
Bei der BSR wird man übrigens wohl erst mal wieder die Aufräumerei des ganzen Feuerwerkmülls auf die lange Bank schieben, denn man wartet dort doch schon mal ganze gerne, bis die Wege wieder frei sind, bevor man anfängt zu putzen.
December 28 2009
Und noch ein bisschen Paprika
Eigentlich hatte ich gedacht, Burger Dream auf der Danziger Str. sei genauso wie all die anderen Burgerbratereien, die momentan in Berlin aus dem Boden sprießen (der Tagesspiegel hat es auch schon gemerkt, siehe aktuelle Ausgabe) und die alle eben nicht großen, amerikanischen Franchiser-Unternehmen entstammen.
Also habe ich den Laden nach der Eröffnung erstmal ignoriert, zumal in direkter Nähe auch ein Kreuzburger vor Ort ist. Heute aber, hungrig und nicht viel Lust bei Glatteis nach Essen zu suchen, bin ich doch mal dort gelandet. Nach meiner Bestellung (ja, es gibt dort auch Veggie-Burger) und einigem Warten auf das Aufrufen meiner Nummer wurde ich an die Theke gerufen und mir wurde klar, dass der Spruch “Iss ihn so, wie er dir schmeckt” nicht nur ein Werbeslogan ist.
Denn a la Subway (bei Sandwiches) kann sich der Kunde hier auf sein Patty schmeissen lassen, wonach ihm der Appetit steht. Es gibt verschiedene Käsesorte, Saucen, Salate oder frische Gemüse. Champignons, Weißkraut, Paprika oder Röstzwiebeln rauf? Kein Problem.
Fazit: Wer versucht was Neues zu bieten, wird mit einem erneuten Besuch von mir belohnt.
December 21 2009
Süßes Kunstwerk
Neulich hatte ich ja verkündet wo es denn die aus meiner Sicht besten Orte in Berlin gibt, wenn es um die verschiedenen Artikel aus den Bereichen Essen/Trinken geht. Für den besten Kuchen hatte ich unter anderem die Tortenwerkstatt “ausgezeichnet”. Bei meinem letzten Besuch bestätigte sich für mich, dass ich ihr diese zu recht verliehen habe, denn das was da in der Vitrine stand war schon mehr als eine Torte – es war eher ein Kunstwerk. Praktisch jeder Zentimeter ein anderer Geschmack, Banane, Erdbeere, Walnuss etc – alles geschmacklich aufeinander abgestimmt und superlecker. Das Foto gibt aufgrund seiner Qualität eventuell nur eine Idee von der Appetlichkeit, die diese Torte ausstrahlte.

Stück Torte aus der Tortenwerkstatt, Prenzlauer Berg, Berlin
December 07 2009
Tee mit schöner Aussicht
Ich weiß gar nicht ob ich es als Tip in einem der Magazine mal gelesen habe, die in dieser Stadt publiziert werden. Wenn nicht, will ich selbst es doch mal betonen: Eine der schönsten Aussichten auf den Alexanderplatz gibt es vom 5. Stock der Galeria Kaufhof von dem dortigen Restaurant aus. Man mag zum Alex stehen wie man will, aber speziell in der Weihnachtszeit wuselt es aufgrund des dortigen Weihnachtsmarktes und der Eislaufbahn recht interessant. Bei einer Tasse Tee und einen Stückchen Kuchen in diesem doch ziemlich geräumigen Lokal lässt sich die Szenerie von großer Höhe aus vorzüglich anschauen.
November 30 2009
November 17 2009
Sandwich around the clock
In der Rosenthaler Straße gab es mit dem “Bagels & Bialys” schon früher eine gute Alternative zu den üblichen Falafel-Läden die noch spät nachts dem hungrigen Gast etwas anbieten. Vor kurzem nun gesellte sich “Luigi Zuckermann Traditional Gourmet Deli” hinzu (Rosenthaler Straße 67). Rund um die Uhr (!) kann man hier extrem leckere und üppig belegte Feinschmecker-Sandwiches geniessen (gibt’s in 2 Größen, auch die kleinere Version macht schon satt). Ausserdem im Angebot sind Suppen, Salate, appetitlich aussehende Kuchen (Apple Pie, Cheesecake etc- noch nicht getestet), Kaffeespezialitäten, Bier und Softdrinks. Hier besonders erwähnenswert die köstliche, selbstgemachte Lemonade. Insgesamt gesehen bereichert dieser Deli das kulinarische Angebot in Berlin-Mitte.
November 15 2009
Stehplatz zu vergeben
Der allwochenendliche Run auf die Cafès bei uns im Bötzowviertel exponiert ins Unendliche, wenn das Wetter – wie an diesem Wochenende – auch noch recht passabel ist. Nachdem der Volkspark Friedrichshain von den Massen besucht worden ist, verteilt sich die Bevölkerung dieser Gegend auf die zahlreichen Lokalitäten vor Ort. Während man wochentags kein Problem hat, unterzukommen – schliesslich befindet sich gerade in der Hufelandstraße praktisch alle paar Meter ein Café oder Restaurant – sind alle am Samstag oder Sonntag bis zum letzten Platz gefüllt. Der typisch deutsche Kaffee- und Kuchen-Konsum am Wochenende gerät dabei zum Ritus, an dem alle Bewohner bis auf wenige Ausnahmen teilnehmen. Wer da nicht rechtzeitig zu antritt, hat entweder nur einen Stehplatz für sich übrig oder nimmt das Gewünschte – sofern überhaupt noch etwas da ist – mit.
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