Disi's soup - posts tagged 'Gehwege' http://soup.melodicambience.com/ Disi's soup - posts tagged 'Gehwege' - posts tagged 'Gehwege' http://soup.melodicambience.com/ http://e.asset.soup.io/asset/0165/4990_b49d.jpeg 96 96 Solidarität unbekannt {"tags":["Alltag","Berlin","Fu\u00dfg\u00e4nger","Gehwege","Glatteis","winter"],"type":"regular","title":"\u003Ca href=\"http://www.melodicambience.com/2010/02/06/solidaritat-unbekannt/\"\u003ESolidarit\u00e4t unbekannt\u003C/a\u003E","source":"http://www.melodicambience.com/2010/02/06/solidaritat-unbekannt/","body":"\u003Cp\u003EDas ungekr\u00f6nte Thema Nr.1 in den Berliner Medien ist zur Zeit die Lage auf den Gehwegen der Stadt. Aufgrund der dramatischen Situation \u2013 pures Glatteis auf einem Gro\u00dfteil davon \u2013 ist es vor allem in letzter Zeit zu einer horrend ansteigende Zahl von St\u00fcrzen und damit verbundenen Br\u00fcchen gekommen.\u00a0 Alte oder gehbehinderte Menschen kommen teilweise schon seit Wochen nicht mehr vor die T\u00fcr um sich mit Notwendigem zu versorgen, Gesch\u00e4ftsinhaber klagen \u00fcber immense Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge. Was bleibt ist h\u00e4ufig nur \u2013 da wo es vom geringen Verkehr her geht \u2013 der Weg \u00fcber die s\u00e4uberlich ger\u00e4umten Stra\u00dfen.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EMir fehlt bei der ganzen Diskussion dar\u00fcber der Aspekt der fehlenden Mitmenschlichkeit und Solidarit\u00e4t. 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Wenn es denn so etwas wie Kieze und Nachbarschaften gibt, in denen Leute miteinander etwas ver\u00e4ndern und sich helfen wollen \u2013 hierbei herrscht komplettes Versagen.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003ESo werden wir also auch weiterhin noch lange darauf warten, dass sich die Situation auf den Gehwegen \u00e4ndert, denn das Wetter bleibt genauso stur.\u003C/p\u003E"} <p>Das ungekrönte Thema Nr.1 in den Berliner Medien ist zur Zeit die Lage auf den Gehwegen der Stadt. Aufgrund der dramatischen Situation – pures Glatteis auf einem Großteil davon – ist es vor allem in letzter Zeit zu einer horrend ansteigende Zahl von Stürzen und damit verbundenen Brüchen gekommen.  Alte oder gehbehinderte Menschen kommen teilweise schon seit Wochen nicht mehr vor die Tür um sich mit Notwendigem zu versorgen, Geschäftsinhaber klagen über immense Umsatzrückgänge. Was bleibt ist häufig nur – da wo es vom geringen Verkehr her geht – der Weg über die säuberlich geräumten Straßen.</p> <p>Mir fehlt bei der ganzen Diskussion darüber der Aspekt der fehlenden Mitmenschlichkeit und Solidarität. Dass ein großer Teil der privaten Räumdienste sich das Geld in die Tasche gesteckt hat und nun überfordert ist, wenn es um die eigentliche Arbeit geht ist seit langen bekannt.</p> <p>Da wäre es doch mal angesagt, als Hauseigentümer, Geschäftsinhaber oder auch Mieter selbst vor die Tür zu gehen und zumindest die eigenen paar Meter zu räumen?  Wenn ein jeder dies tun würde hätte Berlin in Nulllkommanichts große Teile der Gehwege vom Eis befreit. Gelegenheit dies ohne viel Stress selbst zu tun gab es schon mehrere, denn schon ein paar Mal hatte leichtes Tauwetter eingesetzt, der Matsch hätte leicht beiseite geräumt werden können. Aber stattdessen geschieht praktisch nichts. Wenn es denn so etwas wie Kieze und Nachbarschaften gibt, in denen Leute miteinander etwas verändern und sich helfen wollen – hierbei herrscht komplettes Versagen.</p> <p>So werden wir also auch weiterhin noch lange darauf warten, dass sich die Situation auf den Gehwegen ändert, denn das Wetter bleibt genauso stur.</p>Sat, 06 Feb 2010 20:50:34 GMThttp://soup.melodicambience.com/post/44694556/Solidarit-t-unbekannturn:www-soup-io:1:44694556regularalltagberlinfußgängergehwegeglatteiswinter Rutschpartie {"tags":["Berlin","Alexanderplatz","BSR","BVC","Eis","Gehwege","glatt","Prenzlauer-Berg"],"type":"regular","title":"\u003Ca href=\"http://www.melodicambience.com/2009/12/31/rutschpartie/\"\u003ERutschpartie\u003C/a\u003E","source":"http://www.melodicambience.com/2009/12/31/rutschpartie/","body":"\u003Cp\u003EIch wundere mich doch manchmal, mit welcher Gleichg\u00fcltigkeit und Geduld der Berliner den widrigen, winterlichen Verh\u00e4ltnissen auf den Gehwegen begegnet, Nach den ersten nennenswerten Schneef\u00e4llen in dieser Saisons kratzt es offensichtlich niemanden, dass fast nirgendwo ger\u00e4umt ist und die Gehwege in K\u00fcrze zu eisbahnartigen Gebilden verkommen. Mit fr\u00f6hlicher Miene sieht man sie dahertrapsern und schlittern und so mancher scheint das Ganze als eine Art Sport anzusehen.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EDabei ist das Weiterkommen gerade hier in Prenzlauer Berg, wo es viele unebene Wege mit Steigungen und Gef\u00e4llen gibt und die Ausfahrten f\u00fcr die Autos mit ihren Kopfsteinpflastern h\u00e4ufig superglatt sind, besonders schwierig. Auch viele Gesch\u00e4fte und Caf\u00e9s sind offensichtlich der Meinung, wenn nicht ger\u00e4umt werde, k\u00f6nne der Kunde ja eventuell gleich in den Laden reingeschliddert kommen. \u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EW\u00e4hrend meines Aufenthaltes im Berliner Zentrum bekam ich eine Information von der BVG. Dort meint man anscheinend, eine Warnspruch an den Haltestellen auf den Displays a la \u201cPassen Sie auf, es ist glatt bei uns\u201d ersetze das R\u00e4umen zumindest der wichtigsten Haltestellen. Nur so ist es wohl zu erkl\u00e4ren, dass zum Beispiel bei den Haltestellen am Alexanderplatz nur ein paar Steinchen alle paar Meter die Eisfl\u00e4che auflockern.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EBei der BSR wird man \u00fcbrigens wohl erst mal wieder die Aufr\u00e4umerei des ganzen Feuerwerkm\u00fclls auf die lange Bank schieben, denn man wartet dort doch schon mal ganze gerne, bis die Wege wieder frei sind, bevor man anf\u00e4ngt zu putzen.\u003C/p\u003E"} <p>Ich wundere mich doch manchmal, mit welcher Gleichgültigkeit und Geduld der Berliner den widrigen, winterlichen Verhältnissen auf den Gehwegen begegnet, Nach den ersten nennenswerten Schneefällen in dieser Saisons kratzt es offensichtlich niemanden, dass fast nirgendwo geräumt ist und die Gehwege in Kürze zu eisbahnartigen Gebilden verkommen. Mit fröhlicher Miene sieht man sie dahertrapsern und schlittern und so mancher scheint das Ganze als eine Art Sport anzusehen.</p> <p>Dabei ist das Weiterkommen gerade hier in Prenzlauer Berg, wo es viele unebene Wege mit Steigungen und Gefällen gibt und die Ausfahrten für die Autos mit ihren Kopfsteinpflastern häufig superglatt sind, besonders schwierig. Auch viele Geschäfte und Cafés sind offensichtlich der Meinung, wenn nicht geräumt werde, könne der Kunde ja eventuell gleich in den Laden reingeschliddert kommen. </p> <p>Während meines Aufenthaltes im Berliner Zentrum bekam ich eine Information von der BVG. Dort meint man anscheinend, eine Warnspruch an den Haltestellen auf den Displays a la “Passen Sie auf, es ist glatt bei uns” ersetze das Räumen zumindest der wichtigsten Haltestellen. Nur so ist es wohl zu erklären, dass zum Beispiel bei den Haltestellen am Alexanderplatz nur ein paar Steinchen alle paar Meter die Eisfläche auflockern.</p> <p>Bei der BSR wird man übrigens wohl erst mal wieder die Aufräumerei des ganzen Feuerwerkmülls auf die lange Bank schieben, denn man wartet dort doch schon mal ganze gerne, bis die Wege wieder frei sind, bevor man anfängt zu putzen.</p>Wed, 30 Dec 2009 23:25:26 GMThttp://soup.melodicambience.com/post/39834239/Rutschpartieurn:www-soup-io:1:39834239regularberlinalexanderplatzbsrbvceisgehwegeglattprenzlauer-berg